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Landesgartenschau Wangen 2024 - Grafik: Bagger

Die letzten Brücken schweben ein

Bis Ende September werden die letzten beiden Bücken im Landesgartenschaugelände eingehoben sein. Den Auftakt macht der Steg bei der Bahnbrücke am Donnerstag, 14. September 2023 frühmorgens. Die Stahlbrücke wird von der Firma Biedenkapp auf dem Atzenberg hergestellt und in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag angeliefert. Mit dem Einhub wird sie in einen massiven Fundamentblock eingespannt, der in den vergangenen Wochen hergestellt wurde.

Die Fuß- und Radwegbrücke hat eine Gesamtlänge von knapp 24 Metern und eine Breite zwischen den Geländern von 4 Metern. Diese Brücke bleibt während der Landesgartenschau 2024 ohne Eintrittskarte passierbar. Das heißt die Verbindung zwischen Gehrenberg und Stadion bzw. Schulzentrum bleibt dort offen.

Technisch sehr anspruchsvoll ist der Bau der Auwiesenbrücke vom ehemaligen Landfahrerplatz hinüber ins neue Wohngebiet. Die Schwierigkeit für die Planer und Baufirmen liegt in der Verbindung der Brücke mit dem Abwasserkanal der Stadt Wangen. Dieser läuft unter der Brücke und bildet das Tragrohr mit einem Durchmesser von 1,40 Metern. Die Brücke liegt diagonal auf diesem Rohr auf. Zwei weitere Leerrohre für Versorgungsleitungen und die Wasserleitung werden ebenfalls unter der Brücke geführt. Sie wird am Donnerstag, 28. September 2023 eingehoben.  Auch sie wird in der Nacht zuvor angeliefert. Die Gesamtlänge beträgt rund 24,5 Meter, die Breite zwischen den Geländern 4 Meter. Optisch bildet sie eine Besonderheit, denn sie wurde aus sogenanntem Cortenstahl gefertigt und hat deshalb eine gewollt rostige Anmutung.

Beide Brücken sind Teile des Förderprojekts zum Ausbau RadNETZ Baden-Württemberg und werden vom Land gefördert.

Millimeterarbeit

Am Ende ist es bei allen Brücken Millimeterarbeit, bis sie sitzen. So war es auch am Donnerstagmorgen, als die rund 42 Tonnen schwere Stahlbrücke für Fußgänger und Radfahrerbei er großen Bahnbrücke eingehoben wurde. Die Lücken zwischen Geländer und Brückenoberflache werden mit Edelstahlseilnetzen bespannt – ähnlich wie bei der Brücke am Klösterle.

Beide Brücken sind Teile des Förderprojekts zum Ausbau RadNETZ Baden-Württemberg und werden vom Land gefördert.

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